Beim Trailrunning auf unbefestigten Wegen oder in den Bergen muss deine Ausrüstung stabil stehen. Ein rutschender Rucksack oder eine schwappende Trinkflasche bringen dich schnell aus dem Rhythmus. Auf anspruchsvollen Trails lenkt dich das nur ab. Ein gut sitzender Rucksack ist daher unerlässlich. Laufweste ist daher unverzichtbar für alle, die längere Strecken abseits befestigter Wege zurücklegen.
Eine Trekkingweste unterscheidet sich grundlegend von einem herkömmlichen Rucksack. Diese Westenart verteilt das Gewicht gleichmäßig über den Oberkörper. Dadurch können Sie Essen, Trinken und Ausrüstung bequem verstauen.
Der Hauptunterschied: Laufweste vs. Running vest
Der Hauptunterschied zwischen einem herkömmlichen Sportrucksack und einer speziellen Trail-Weste liegt in der
Eine spezielle Weste sitzt hoch auf der Brust und schmiegt sich eng an den Brustkorb an. Breite, atmungsaktive Schultergurte verteilen die Last gleichmäßig über den gesamten Oberkörper. Die Weste macht jede Bewegung bei steilen Anstiegen und schnellen Abfahrten problemlos mit, ohne dabei auf und ab zu wippen.
Beim Anprobieren einer Weste sollten die Softflasks sofort mit Wasser gefüllt werden. Eine leere Weste fühlt sich oft gut an, aber gefüllt mit einem Liter Wasser und einem Handy, ...
Kapazität und Stauraum: Wie viele Liter benötigen Sie wirklich?
Das Volumen einer Laufweste wird in Litern angegeben. Wie viel Volumen Sie benötigen, hängt von der Dauer Ihres Trainings und den Wetterbedingungen ab. Eine zu große Weste für einen kurzen Lauf bietet nicht genügend Stabilität und flattert. Ist sie hingegen zu klein, fehlt der Platz für die notwendige Schutzausrüstung oder zusätzliche Kleidung.
Für kurze Trainingseinheiten von bis zu zwei Stunden reicht eine minimalistische Weste mit etwa 5 Litern Volumen. Sie bietet Platz für zwei 500-ml-Softflasks, Ihr Handy, Ihre Schlüssel und eine dünne
Für längere Strecken oder offizielle Wettkämpfe ist ein Modell mit 8 bis 12 Litern Volumen die beste Wahl. Dieses Volumen ist für die meisten Zwecke geeignet.
Für Ultraläufe, Bergmarathons oder Tagestouren empfiehlt sich ein Volumen von mindestens 12 Litern. So ist ausreichend Platz für zusätzliche Kleidung, eine Trinkblase, Sicherheitsausrüstung und Wanderstöcke. Hersteller verwenden bei diesen größeren Modellen häufig 3D-Airmesh am Rückenteil. Dieses Material leitet Schweiß schnell ab, sodass sich der Rücken bei langen Aufstiegen in den Bergen nicht klamm anfühlt.
Hydrationssysteme: Soft Flask s vs.Trinkbeutel
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist unerlässlich für
Weiche Trinkflaschen werden vorne am Brustgurt befestigt. Dadurch wird das Gewicht gleichmäßig verteilt und der Flüssigkeitsstand ist jederzeit sichtbar. Die flexiblen Flaschen ziehen sich beim Trinken zusammen. So werden lästiges Gluckern und Luftblasen vermieden. Außerdem lassen sie sich an Verpflegungsstationen durch einfaches Abschrauben des Deckels schnell wieder auffüllen, was im Wettkampf wertvolle Zeit spart.
Ein Trinkrucksack befindet sich in einer speziellen Tasche am Rücken. Mit einem Fassungsvermögen von oft 1,5 bis 2 Litern ist er ideal für abgelegene Gebiete mit wenigen Wasserstellen. Der Nachteil ist, dass man die Weste zum Nachfüllen ausziehen muss. Außerdem muss der Trinkschlauch gut befestigt werden, damit er beim Laufen nicht lose herunterhängt und stört.
Fit Einstellbarkeit und Befestigung für Trail poles
Für optimalen Laufkomfort sollte eine Laufjacke eng am Körper anliegen. Technische Modelle verfügen über elastische Brustbündchen, die sich Ihren Bewegungen anpassen, wenn Ihre Atmung bei anstrengenden Anstiegen schneller wird. Dadurch wird ein einengendes Gefühl vermieden, während die Jacke gleichzeitig fest sitzt und Reibung verhindert.
Achten Sie außerdem auf die Befestigung Ihrer Trailrunningstöcke. Stöcke entlasten Ihre Beine in hügeligem oder alpinem Gelände deutlich. Studien zeigen, dass sie die Muskelermüdung bei steilen Anstiegen um etwa 15 % reduzieren können, was Ihnen Energie für den Abstieg spart. Verschiedene Hersteller bieten Befestigungsmöglichkeiten an: elastische Schlaufen vorne für direkten Halt, elastische Gurte im unteren Rückenbereich oder eine separate Tasche (Köcher) an der Schulter. Wählen Sie eine Methode, die Sie flüssig und ohne Anhalten bedienen können.
Möchtest du einen Köcher für deine Stöcke verwenden? Dann prüfe vorher, ob deine Weste die passenden Schlaufen hat. Inkompatible Systeme verrutschen und können zu Reizungen an den Schultern führen.
Die richtige Weste für deine Läufe
Die Wahl der idealen Jacke hängt stark von der durchschnittlichen Länge Ihrer geplanten Wanderungen ab. Eine kurze, schnelle Runde stellt ganz andere Anforderungen an Ihre Ausrüstung als eine anspruchsvolle Mehrtagestour durch die Berge.
Bei Touren ab 50 Kilometern erstellt der Veranstalter oft eine obligatorische Packliste. Außerdem muss man schnell an Stirnlampe und Notfallausrüstung gelangen können.
Wählen Sie Größe und Fassungsvermögen passend zu Ihrer Statur und Ihrem Laufstil. Ein gut sitzendes Tragesystem gibt Ihnen unterwegs Sicherheit. Ihre Trinkflaschen sind sicher verstaut, Ihre Verpflegung ist jederzeit griffbereit und Ihre Wechselkleidung bleibt trocken. So starten Sie optimal vorbereitet.
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